Die Domäne Landshut

Sie ist mit Schloss, Park, Ökonomiegebäude, in dem heute die Stiftung Wildstation Landshut einquartiert ist, Orangerie und Nebengebäuden im Wesentlichen in ihrer ursprünglichen Form erhalten geblieben und seit 1988 im Besitz der Stiftung Schloss Landshut. Das Schloss und die herrliche mittelländische Umgebung sind ein ideales Ausflugsziel für Familien, Schulklassen, Naturfreunde und Jagdgesellschaften.

Öffnungszeiten

ab 9. Mai bis 17. Oktober 2021
Dienstag-Samstag 14.00-17.00 Uhr
Sonntag 10.00-17.00 Uhr

Geschlossen: Montags, sowie Pfingstmontag (1. Juni), 1. August (Nationalfeiertag) und Eidg. Bettag (20. September)

Der Park ist das ganze Jahr frei zugänglich.

Anlässe, freie Aperos, Picnic und dergleichen sind im Park nicht erlaubt.

Hunde sind gern gesehene Gäste. Ins Haus/Schloss jedoch dürfen sie nicht mitgenommen werden. Auf dem ganzen Areal gilt Leinenpflicht! Wir bitten um Verständnis.

Das Wappen von Landshut

Der silberne Helm im roten Wappenfeld erklärt den Namen "die Hut" (Schutz) des Landes durch die Versinnbildlichung mit dem Hut als "Schutz-Hut".

Unter diesem Banner rückte das "Fähnli" von Landshut mit 40 Mann in den Jahren 1474 - 1476 in die Burgunderkriege ein!

Bild: Wappen Schloss Landshut

Mitgliedschaften

Schloss Landshut ist Mitglied von:

Ein hübsch adelig Kleinod

So nannte ein privater Vorbesitzer das Schloss Landshut im 15. Jahrhundert. Auch heute erfreut das einzige Wasserschloss im Kanton Bern Herz, Auge und Gemüt des Betrachters, wenn er auf den Spazierwegen entlang der zahlreichen Bäche durch den Park schlendert,  das Schloss, mitten im runden Weiher, umschreitet und über die Brücke in den stimmungsvollen Schlosshof tritt. Die Grundform, die durch den Wassergraben und die Wehrmauer samt Turm und Erker gebildet wird, geht ins Mittelalter zurück und diente dem Schutz vor Feind und Hochwasser. Das heutige Hauptgebäude, das ehemalige Landvogteischloss, ist bald 400jährig und präsentiert sich als stattlicher Herrschaftsbau mit überhohem Treppenturm. Vor bald zweihundert Jahren, als das Schloss zum Sommersitz wurde und man den Wert des Lebens im Freien neu entdeckte, ergänzte ein bernischer Besitzer die Anlage um Gartenterrasse und Pavillon am Wasser, pflanzte die Bäume und schuf den prachtvollen Park.

Die zwei Museen

Im repräsentativen ehemaligen Wohnteil sind vor allem kostbar ausgestattete  und eingerichtete Räume aus der Zeit des 17. Jahrhunderts zu sehen. Prachtvoll geschnitzte Vertäfelungen und Möbel, Meisterwerke der Tischler- und Zimmermannskunst,  ein mit Leder tapeziertes Zimmer und schwungvolle Malereien vermitteln etwas vom Lebensgefühl dieser Zeit, die üppigem Essen und einem Trank zuviel etwas abgewinnen konnte, wie eine lustige Malerei zweier Zecher zeigt.

In den ehemaligen Kornhäusern ist das Schweizer Museum für Wild und Jagd untergebracht, das neben der Dauerausstellung über unsere wild lebende Tierwelt mit regelmässigen Sonderpräsentationen aktuellen Fragen von Wildschutz und Jagd nachgeht. Einmalig und von europäischem Rang sind die Sammlungen historischer Jagdwaffen und von Musikinstrumenten, welche auf der Jagd Verwendung fanden.

Einmal Schlossherr sein?

Das Schloss ist im Sommerhalbjahr pro Woche während sechs Tagen geöffnet und lädt die Besucher ein, seine Reize wie seine Kostbarkeiten zu entdecken. Das Café im Schlosshof hat eine besondere Atmosphäre und lädt zum Verweilen ein. Der kreuzgewölbte Keller, die schöne Gartenterrasse oder der Festsaal können für kleinere oder grössere private Feste, Apéros oder Bankette gemietet werden. Eine Schlossführung setzt zusätzlich willkommene Akzente.

Bäume, Bäche und Botanik

Der 4,5 ha grosse Schlosspark ist ganzjährig frei zugänglich. Die ältesten Bäume, wie die den Schlosshof überdachende Platanengruppe, die grosse Eiche am Weiherrand oder die Nordmannstannen im nördlichen Parkteil sind 200 Jahre alt. Der eindrucksvolle Baumbestand umfasst neben ausgewachsenen einheimischen Eichen, Eschen, Linden, Buchen und Ahornen auch seltene Gehölze ausländischer Herkunft. So stammt der im Herbst sich goldgelb färbende Mädchenhaarbaum, Ginkgo biloba aus China und die nässeliebende Sumpfzypresse, Taxodium distichum aus den Vereinigten Staaten.

Bauten und Bäume

Zwei Brücken führen über den Wassergraben zum Schlosseingang und vom Park zur Südterrasse. Die Grundzüge der heutigen Gartenanlage und die ältesten Bäume stammen aus den Anfangsjahren des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit wurde das ehemalige Landvogteischloss zu einem privaten Landsitz umgebaut.
Wer will, kann den Spaziergang unter mächtigen Baumkronen zu einem botanischen Lehrgang gestalten, unterstützt durch das an der Kasse gratis erhältliche Faltblatt.

Wasser

Neben den Bäumen prägt das Wasser den Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens. Die beiden klaren Wasserläufe, der Müli- und der Ölibach entspringen Grundwasserquellen im Emmenschachen. Regulierbare Schwellen, Seitenarme und Verbindungskanäle sichern die gleichmässige Speisung des ringförmigen Schlossweihers. Ein dreiteiliger Wasserfall setzt akustische Akzente. Reste einer alten Wasserverteilanlage im Südwesten des Parks sind Zeugen früherer Wassernutzung.

Zukunftsgerichtete Pflege

Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen gelten in Landshut aus ökologischen, arbeitstechnischen und finanziellen Gründen die Grundsätze der naturnahen Gartenpflege. Spezielle Aufmerksamkeit gilt den wertvollen alten Bäumen. Um den Fortbestand des vielbesuchten Schlossparks zu sichern, sind periodisch gezielte Baumpflegemassnahmen sowie Ersatz- und Neupflanzungen nötig.

Unser Tipp

Ein Spaziergang durch den Schlosspark Landshut ist in jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Botanisch interessierte Besucher finden an Bäumen und Grosssträuchern Schilder mit deutschen Bezeichnungen, botanischen Namen und Herkunftsangaben.

Auch Ihr Hund ist an der Leine herzlich willkommen. Beim Parkplatz wie auch bei der Wildstation stehen Robidogkasten und im Schlosshof ist ein Wassernapf bereit.

Für eine verdiente Pause können Sie sich auf dem für Wanderer und Besucher angelegten Brätliplatz direkt hinter dem Schloss an der Emme (8 Gehminuten) ein Picnic einnehmen. Im Park sind Anlässe, freie Apero, Picnic und dergleichen nicht erlaubt (bitte Infotafeln bei den Parkeingängen beachten).

Wir freuen uns auf Ihren Besuch oder Ihre Kontaktaufnahme.

Schloss / Park

Stiftung Schloss Landshut
Schlossstrasse 17
CH-3427 Utzenstorf
Schweiz
T +41 (0)32 665 40 27
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Museum / Führungen

Schweizer Museum für Wild und Jagd (GSMWJ)
Schlossstrasse 17
CH-3427 Utzenstorf
Schweiz

T +41 (0)32 665 40 27
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Jagdbibliothek

Schweizerische Jagdbibliothek
Schlossstrasse 17
CH-3427 Utzenstorf
Schweiz
T +41 (0)32 665 14 82
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Ausstellungen betreut durch:

Website NMBE

T +41 (0)31 350 72 88
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